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Western: Ride the High Country (1961, Sacramento)

Ein typischer Western-Plot | Während eines Goldtransports | By the early sixties

Regie: Sam Peckinpah - Buch: N.B. Stone jr. - Kamera: Lucien Ballard
Musik: George Bassman - Produzent: Richard E. Lyons.
Darsteller: Joel McCrea, Randolph Scott, Mariette Hartley, Edgar Buchanan, R.G. Armstrong, Ronald Starr, Jenie Jackson, James Drury, L.Q. Jones, John Anderson, Warren Oates, John Davis Chandler

Ein typischer Western-Plot - zwei betagte Revolverhelden, ein Geldtransport, rauhe Sitten und Männerfreundschaften - begeistert hier durch die frische Regie, die allesamt guten Akteure (z.B. Buchanan als besoffener Richter) und die atemberaubende Fotografie. Dies war übrigens der letzte Film mit Western-Legende Randolph Scott. Der seinerzeit 35-jährige Regisseur Sam Peckinpah gilt als einer der besten Kenner des Westens.

prisma-online.de - www.prisma-online.de/tv/film.html?mid=1961_sacramento

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Randolph Scott

Während eines Goldtransports entstehen zwischen zwei alten Gefährten gefährliche Spannungen, als für den einen die Verlockungen des Edelmetalls zu gross werden. - Sam Peckinpahs Film entmythologisiert den Weste(r)n und begründete mit John Fords Der Mann, der Liberty Valance erschoss den Spätwestern.

Steve Judd und Gil Westrum waren früher Gefährten mit einem fast legendären Ruf. Als sie sich nach langer Zeit in Sacramento wiedersehen, soll Steve für die dortige Bank gerade einen Goldtransport übernehmen. Er ist hoch erfreut, dass Gil ihn gemeinsam mit dem jungen Heck Longtree bei dem gefährlichen Unternehmen begleiten will. Gil und Heck denken allerdings nicht daran, das Gold bei der Bank abzuliefern. Bei der Ankunft der drei Männer in der Goldgräberstadt Coarse, wo sie das Gold abholen müssen, treffen sie auf die junge Elsa, die ihren Vater verlassen hat, um den Goldgräber Billy Hammond zu heiraten. Nachdem sie jedoch Bekanntschaft mit Billys rauen Manieren gemacht hat, ist Elsa froh, dass Steve, Gil und Heck sie mitnehmen, als sie mit dem Gold wieder aufbrechen. Billy und seine Brüder sind aber fest entschlossen, Elsa wieder zurückzuholen. Ihr erster Überfall misslingt noch. Inzwischen haben Gil und Heck versucht, sich nachts mit dem Gold abzusetzen. Ihre Rechnung geht allerdings nicht auf, weil Steve auf dem Posten ist. Er überwältigt die beiden Männer und will sie, trotz der alten Freundschaft mit Gil, sogar ins Gefängnis bringen. Kurz darauf geraten sie auf der Farm von Elsas Vater, den die Hammond-Brüder bereits umgebracht haben, in einen Hinterhalt. In dieser bedrohlichen Situation zeigt Gil, dass er noch lange nicht so heruntergekommen ist, wie Steve annehmen musste. Zusammen mit seinem alten Freund tritt er den Hammonds entgegen.

Sam Peckinpahs Sacramento entstand im gleichen Jahr wie John Fords Der Mann, der Liberty Valance erschoss. Obwohl die Regisseure der beiden Western eine ganze Generation auseinander liegen, markierten ihre Filme einen Wendepunkt des Genres - den Übergang des klassischen Western in den Spätwestern. In Sacramento vereint Peckinpah mit Randolph Scott (Jahrgang 1898) und Joel McCrea (Jahrgang 1905) nicht zufällig zwei in die Jahre gekommene Stars des Western-Genres, die unter dem Regie-Enfant-Terrible ihre letzten grossen Rollen spielen. Der Wilde Westen des beginnenden 20. Jahrhunderts, wie er seit den 60er Jahren im Kino immer wieder gezeigt und hier von Kameramann Lucien Ballard grossartig ins Bild gesetzt wird, ist von Helden bevölkert, die nun all die Erfahrungen und Enttäuschungen eines langen Lebens mit sich herum tragen und entsprechend handeln. Dass es Regisseure wie Sam Peckinpah, ein Meister der Auseinandersetzung mit Produzenten, mit solchen Geschichten nicht immer leicht hatten, dokumentiert eine Aussage des Regisseurs: "MGM sah in Sacramento einen billigen, schnell heruntergedrehten Film, gerade gut genug, im Sommer einen Double-Feature-Abend zu komplettieren. Wenn ich versucht hätte, ihnen zu sagen, um was es in dem Film wirklich geht, nämlich um Einsamkeit und Erlösung, dann hätten sie mich auf der Stelle rausgeschmissen."

3sat - www.3sat.de/film/woche/68851/

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Ride the High Country

By the early sixties, Joel McCrea and Randolph Scott wanted to retire from their acting careers, but they wanted to go out on a good one. When this fine Sam Peckinpah western came along, they knew this was it. Although McCrea did eventually return to the profession years later to do some minor work, they were both happy to call this the final episode in their careers, and Scott never did act in films again.
Curiously the dusk of these two legendary careers coincides with the dawn of another - this was only Sam Peckinpah's second film, and while he hadn't yet developed his now famous high-powered gunfight style (which would debut later in The Wild Bunch), this is the film that made him famous; it remains one of his best.
The story is an old one, as far as westerns go. McCrea is hired to transport a large sum of money, and Scott, an old friend, has his eyees set on taking it. Then there's a third character, a brash young protege of Randolph Scott, who has a knack for getting himself and everyone else into trouble. The plot's just an excuse for the movie, however; the real heart of this tale is its characters, who are finely drawn and engaging.

rinkworks.com - rinkworks.com/movies/m/ride.the.high.country.1962.shtml

bilder:
www.prisma-online.de/tv/film.html?mid=1961_sacramento
www.sensesofcinema.com/contents/directors/02/peckinpah.html

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